Prozess gegen früheren Lehrer wegen mutmasslicher Vergewaltigung einer Schülerin
Moabit – Er war ihr Lehrer, sie seine Schülerin. Doch nicht nur, denn bald stellte sie ihn ihren Eltern als Freund vor, zog sogar mit ihm zusammen.
Das Comeback von Topstürmer Christopher Nkunku beim Fußball-Bundesligisten RB Leipzig steht bevor. Der französische Nationalspieler steht beim Gastspiel beim VfL Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky) im Kader der Sachsen und darf zumindest auf einen Kurzeinsatz hoffen. "Er wird eine Option sein, wenn auch noch nicht über 90 Minuten", sagte Trainer Marco Rose am Freitag.
Die Großhandelspreise für Gas in Europa sind aufgrund der milden Temperaturen auf den niedrigsten Stand seit September 2021 gesunken. Der als Referenz geltende Terminkontrakt TTF an der Energiebörse in den Niederlanden fiel am Freitag auf unter 50 Euro pro Megawattstunde.
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hofft auf mehr Zusagen der Partnerländer zu Panzerlieferungen an die Ukraine. "Die Gespräche gehen weiter, ich gebe die Hoffnung nie auf", sagte Pistorius am Freitag bei seiner Ankunft in München, wo am Mittag die Sicherheitskonferenz beginnt. Die grundsätzliche Bereitschaft sei da, "vielleicht bewegt sich noch etwas".
Rund ein Jahr nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine stößt die militärische Unterstützung des Landes durch westliche Staaten in Deutschland einer aktuellen Umfrage zufolge weiter auf große Zustimmung. Laut dem am Freitag veröffentlichten ZDF-"Politbarometer" wollen fast drei Viertel der Menschen hierzulande die bisherigen Hilfen beibehalten oder sogar noch ausweiten.
Der Fall des mutmaßlichen Spions beim Bundesnachrichtendienst (BND) ist nach einem Pressebericht brisanter als bisher bekannt. Der russische Geheimdienst FSB habe im Herbst versucht, über den mittlerweile festgenommenen BND-Mitarbeiter Carsten L. Positionsdaten von Artillerie- und Flugabwehrstellungen der ukrainischen Armee zu beschaffen, berichtete der "Spiegel" am Freitag. Dabei sei es um von den USA bereitgestellte Himars-Mehrfachraketenwerfer und das von Berlin gelieferte Luftabwehrsystem Iris-T gegangen.
Gut einem Fünftel aller Smartphone-Benutzer wurde einer Umfrage zufolge das Gerät schon mal gestohlen. 18 Prozent kamen mit einem Diebstahl davon, zwei Prozent wurde das Smartphone zweimal geklaut und einem Prozent sogar dreimal oder häufiger, ergab eine am Freitag vom Digitalverband Bitkom veröffentlichte Umfrage. Wesentlich häufiger als Diebstähle sind demnach allerdings selbst verschuldete Verluste - 45 Prozent der Befragten haben ihr Smartphone schon mal verloren.
Mercedes-Benz hat seinen Gewinn dank hoher Preise für seine Oberklassenautos im vergangenen Jahr kräftig gesteigert: Der Überschuss wuchs im Vorjahresvergleich um 34 Prozent auf 14,8 Milliarden Euro, wie der Autobauer in Stuttgart am Freitag mitteilte. Grund sei neben der Konzentration auf margenstarke "High-End-Pkw und Premium-Vans" auch eine "konsequente Kostendisziplin".
Parallel-Weltmeister Alexander Schmid hat beim WM-Riesenslalom in Courchevel keine realistische Medaillenchance mehr. Der Allgäuer liegt vor dem Finale (13.30 Uhr) bereits 3,06 Sekunden hinter dem führenden Österreicher Marco Schwarz zurück. Auf den Bronzerang fehlen Schmid, der nicht unter die besten 15 kam, auch schon 2,30 Sekunden.
Fünf Tage nach der Wiederholung der Berliner Abgeordnetenhauswahl hat am Freitag das erste Sondierungsgespräch begonnen. Die CDU-Delegation um Spitzenkandidat Kai Wegner und das SPD-Team um die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey trafen sich dazu am Morgen am sogenannten Euref-Campus im Ortsteil Schöneberg - ein "Zukunftsort", wie Wegner sagte. Nach dem Gespräch mit der SPD ist für 14.30 Uhr ein Treffen von CDU und Grünen geplant.
Die Union hat ihren Vorsprung vor den anderen Parteien im aktuellen ZDF-"Politbarometer" deutlich ausgebaut. Wenn am nächsten Sonntag ein neuer Bundestag gewählt werden würde, kämen CDU und CSU auf 30 Prozent, wie aus der am Freitag veröffentlichten Erhebung der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen hervorgeht. Das waren drei Prozentpunkte mehr als in der vorherigen Umfrage und der beste Wert im ZDF-"Politbarometer" seit etwa eineinhalb Jahren.
Verbraucherschützer haben angesichts von Verzögerungen bei der Umsetzung der Energiepreisbremsen gefordert, Mahnungen und Sperrungen vorerst auszusetzen. "Viele unserer Ratsuchenden warten bereits sehnsüchtig auf die Entlastung", teilte die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz am Freitag mit. Eine Verzögerung bei der Umsetzung der Strom- und Gaspreisbremse dürfe nicht dazu führen, dass "bei einkommensschwachen Haushalten Energieschulden auflaufen, die zu Mahnungen und schlimmstenfalls zu Sperrungen führen".
Kurz vor der zweiten Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen hat Verdi-Chef Frank Werneke mit einer massiven Ausweitung von Streiks gedroht. "Die nächsten Streiks haben eine andere Dimension", sagte der Gewerkschaftsvorsitzende der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS) laut Vorabmeldung vom Freitag. Von den Arbeitgebern forderte er die Vorlage eines aus Gewerkschaftssicht verhandlungsfähigen Angebots.
Hotels und Restaurants in Deutschland haben die Coronakrise auch im vergangenen Jahr noch nicht überwunden. Die Umsätze des Gastgewerbes waren 2022 real 12,5 Prozent niedriger als im Vorkrisenjahr 2019, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte und damit seine erste Schätzung von Mitte Januar bestätigte. Bei den Beherbergungsbetrieben lagen die Umsätze 9,1 Prozent unter dem Niveau von 2019, in der Gastronomie betrug der Rückgang 12,8 Prozent.
Torhüter Alexander Nübel hält sich für den Sommer alle Optionen offen. "Wir werden sehen, was am besten für mich ist. Grundsätzlich bin ich natürlich offen für alles", sagte der Keeper von AS Monaco nach dem 3:2 (1:0) in der Zwischenrunde der Europa League bei Bayer Leverkusen.
Elf Tage nach dem verheerenden Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet haben türkische Rettungskräfte drei weitere Menschen aus den Trümmern gerettet, unter ihnen ein 14-jähriger Junge. Osman sei 260 Stunden nach dem Beben lebend aus den Trümmern seines Wohnhauses in Antakya in der südlichen Provinz Hatay geborgen worden, erklärte Gesundheitsminister Fahrettin Koca am Freitag auf Twitter. Eine Stunde später seien der 33-jährige Mustafa und der 26-jährige Mehmet gerettet worden.
Ein von der Gewerkschaft Verdi organisierter Streik hat am Freitag den Flugverkehr in Deutschland großflächig zum Erliegen gebracht. An den Drehkreuzen Frankfurt am Main und München sowie mehreren weiteren Flughäfen legten am dem frühen Morgen Beschäftige verschiedener Bereiche wie angekündigt die Arbeit nieder, so dass keine Starts und Landungen möglich waren. In Frankfurt etwa lag nach Angaben des Betreibers Fraport und von Verdi der komplette Personenflugverkehr lahm.
Der französische Energiekonzern EDF hat im vergangenen Jahr einen Rekordverlust von 17,9 Milliarden Euro eingefahren. Grund war zum einen der Ausfall zahlreicher Kernkraftwerke, zum anderen die geringe Stromproduktion aus Wasserkraft wegen der Hitzewelle im Sommer, wie EDF am Freitag mitteilte. Zudem verpflichtete die Regierung in Paris den Konzern, Strom unter Produktionskosten zu verkaufen, um so die Verbraucherinnen und Verbraucher zu entlasten.
Die Regierungen von Australien und des Bundesstaates Queensland haben ein Finanzpaket von umgerechnet 4,5 Milliarden Euro für die Olympischen Spiele 2032 in Brisbane geschnürt. Damit solle der "Sunshine State" nicht allein für das sportliche Weltevent, sondern auch für die nächsten 20 Jahre gerüstet werden.
Die Verluste des verstaatlichten Energiekonzerns Uniper wegen der ausgefallenen Gaslieferungen aus Russland sind nicht so groß wie zunächst befürchtet. Uniper bestätigte am Freitag, das Minus im vergangenen Jahr betrug 19,1 Milliarden Euro. Zeitweise hatte der Konzern mit rund 40 Milliarden Euro Verlust gerechnet; doch Ende des Jahres sanken die Gaspreise "signifikant". Im laufenden Jahr rechnet Uniper mit einem besseren Ergebnis.
Nach dem Tropensturm "Gabrielle" ist die Zahl der Toten in Neuseeland auf acht gestiegen. Angesichts der großen Zahl an Vermissten müsse damit gerechnet werden, dass in den kommenden Tagen weitere Leichen geborgen werden, sagte Regierungsschef Chris Hipkins am Freitag. Nach Polizeiangaben gelten noch 4500 Menschen als vermisst.
Golf-Superstar Tiger Woods hat bei seiner Rückkehr auf die US-Tour in Los Angeles ein erfolgreiches Comeback gefeiert. Der 15-malige Major-Sieger benötigte auf der ersten Runde beim Genesis Invitational im kalifornischen Pacific Palisades 69 Schläge und liegt mit zwei unter Par auf dem geteilten 27. Platz.
Im Wohnungsbau ist die Zahl der Stornierungen laut einer Umfrage des Ifo-Instituts zu Jahresbeginn etwas zurückgegangen. Der Anteil der betroffenen Firmen sank von 15,9 Prozent im Dezember auf 13,6 Prozent im Januar, wie das Ifo in München am Freitag mitteilte. Dieses Niveau sei aber "immer noch außergewöhnlich hoch".
Der Linken-Vorsitzende Martin Schirdewan hat die Ausladung Russlands von der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz kritisiert. Er halte es für einen "Fehler", dass russische Vertreter nicht an dem internationalen Treffen teilnehmen, sagte Schirdewan am Freitag im ARD-"Morgenmagazin". "Da wird nur über Waffenlieferungen geredet, ich möchte, dass die darüber nachdenken, wie man Frieden schaffen kann und wie man zu kollektiver Sicherheit gelangt."
Eishockey-Nationalspieler Moritz Seider hat seine Siegesserie mit den Detroit Red Wings in der nordamerikanischen Profiliga NHL weiter ausgebaut. Das Team des Verteidigers setzte sich bei den Calgary Flames mit 5:2 durch und feierte den fünften Sieg in Folge. Seider stand rund 21 Minuten auf dem Eis, blieb jedoch ohne Torbeteiligung. Detroit verbesserte sich in der Atlantic Division auf den fünften Rang.
Eine Handgelenksverletzung des zweimaligen NBA-MVP Giannis Antetokounmpo hat den zwölften Sieg in Folge der Milwaukee Bucks getrübt. Der griechische Topstar verließ beim 112:110-Erfolg bei den Chicago Bulls schon Anfang des zweiten Viertels das Spielfeld, zuvor war er nach einer Abwehraktion unglücklich gegen die Korbanlage gestoßen.
Ein Gremium aus wissenschaftlichen Experten hat nach Angaben von zwei seiner Mitglieder nicht sicher klären können, ob der chilenische Literaturnobelpreisträger Pablo Neruda kurz nach dem Beginn der Militärdiktatur in seiner Heimat vergiftet wurde oder nicht. Zum Zeitpunkt von Nerudas Tod im September 1973 sei das tödliche Bakterium Clostridium botulinum in seinem Körper gewesen, sagten Hendrik und Debi Poinar von der kanadischen McMaster-Universität der Nachrichtenagentur AFP.
Nach seinem WM-Sieg im Parallel-Rennen gehört Alexander Schmid für den deutschen Cheftrainer Christian Schwaiger am Freitag im Riesenslalom (10.00 und 13.30 Uhr/ARD und Eurosport) "auf keinen Fall" zu den Favoriten. Was aber nicht heißt, dass er dem Allgäuer nicht zutrauen würde, um den Sieg mitzufahren. "Ich bin überzeugt, dass er auch im Riesenslalom Rennen gewinnen kann", sagte Schwaiger.
Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat erneut Kritik am Deutschen Fußball-Bund (DFB) geübt - und den Verband gleichzeitig in die Pflicht genommen. "Der DFB soll für den Amateur- und Jugendfußball zuständig sein. Aber die Nationalmannschaft, der professionelle Teil, muss ausgegliedert werden", sagte Hoeneß als Gast des Talks Anstoß der Neuen Presse in Hannover.
Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen bangt nach dem verlorenen Hinspiel in der Zwischenrunde der Europa League gegen die AS Monaco (2:3) um seinen Topscorer Moussa Diaby. Der Franzose musste in der 56. Minute ausgewechselt werden, nur wenige Momente zuvor hatte er mit einer technisch starken Aktion das zwischenzeitliche 1:1 gegen den französischen Topklub erzielt.
Bei einem Einsatz gegen Dutzende Randalierer vor einer Disko sind in Trier fünf Polizeibeamte verletzt worden. Wie das Polizeipräsidium der rheinland-pfälzischen Stadt am Freitag mitteilte, war um kurz nach Mitternacht zunächst ein Streifenwagen wegen Körperverletzung zu der Diskothek gerufen worden. Wegen der "aufgeheizten Stimmung und des hohen, teils alkoholisierten Besucheraufkommens am Einsatzort" seien weitere Streifenwagen hinzugerufen worden.
Angesichts der zunehmenden Bandengewalt in Haiti schickt Kanada zwei Kriegsschiffe vor die Küste des Karibikstaats. Die Schiffe würden das Küstengebiet beobachten, "Informationen sammeln und in den kommenden Wochen eine maritime Präsenz vor Haitis Küste aufrechterhalten", sagte der kanadische Premierminister Justin Trudeau am Donnerstag bei einem Treffen mit Vertretern von Karibikstaaten in Nassau, der Hauptstadt der Bahamas.
Fünf Tage nach der Wiederholung der Berliner Abgeordnetenhauswahl trifft sich am Freitag die CDU mit der SPD (10.00 Uhr) und den Grünen (14.30 Uhr) zu ersten Sondierungsgesprächen. Nach dem deutlichen Sieg der Christdemokraten bei der Wahl kündigte deren Spitzenkandidat Kai Wegner an, mit beiden Parteien "offen" und "ernsthaft" sprechen zu wollen. Diese wollen zudem eigene Gespräche mit ihrem bisherigen Koalitionspartner, der Linken, führen. Ein Termin dafür wurde jedoch noch nicht genannt.