Gazeta Buenos Aires - Deutsche Regas plant wieder zweites LNG-Schiff für Importterminal vor Rügen

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Deutsche Regas plant wieder zweites LNG-Schiff für Importterminal vor Rügen
Deutsche Regas plant wieder zweites LNG-Schiff für Importterminal vor Rügen / Foto: Michael Sohn - POOL/AFP/Archiv

Deutsche Regas plant wieder zweites LNG-Schiff für Importterminal vor Rügen

Das LNG-Importterminal vor der Ostseeinsel Rügen soll für den nächsten Winter 2027/2028 wieder ein zweites Schiff für die Regasifizierung von Flüssigerdgas bekommen. Das Betreiberunternehmen Deutsche Regas unterzeichnete nach eigenen Angaben am Donnerstag in Tokio eine Partnerschaft mit dem japanischen Unternehmen MOL, das ein zusätzliches Regasifizierungsschiff (FSRU) bereitstellen soll.

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"Nach der Inbetriebnahme wird das Energie-Terminal 'Deutsche Ostsee' mit zwei FSRUs die genehmigte Regasifizierungskapazität wieder vollständig erreichen", erklärte das Unternehmen. Das LNG-Terminal im Hafen von Mukran wird anders als die anderen deutschen Anlagen dieser Art nicht staatlich, sondern privatwirtschaftlich betrieben. Die Deutsche Regas hat eine Genehmigung für den Import durch zwei LNG-Schiffe von jährlich 13,5 Milliarden Kubikmetern Erdgas bis 2043. Bis dahin läuft nun auch der mit MOL geschlossene Vertrag, wie Regas-Chef Ingo Wagner dem "Handelsblatt" sagte. "Das Vertragsvolumen beläuft sich auf mehrere hundert Millionen Dollar."

2024 waren in Mukran zunächst zwei FSRU in Betrieb gegangen, die "Neptune" und die "Energos Power". Letztere charterte die Deutsche Regas vom Bund. Der Chartervertrag wurde jedoch nach knapp einem Jahr beendet. Das Unternehmen machte unter anderem die "ruinöse" Preispolitik des staatlichen Unternehmens Deutsche Energy Terminal (DET) verantwortlich, welches die LNG-Terminals in Wilhelmshaven, Stade und Brunsbüttel betreibt. Das Bundeswirtschaftsministerium wies die Vorwürfe der Wettbewerbsverzerrung zurück.

X.Marino--GBA