Gazeta Buenos Aires - Tödliche Schüsse bei Waffenkontrolle in Bayern: Kein Hinweis auf extremistisches Motiv

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Tödliche Schüsse bei Waffenkontrolle in Bayern: Kein Hinweis auf extremistisches Motiv
Tödliche Schüsse bei Waffenkontrolle in Bayern: Kein Hinweis auf extremistisches Motiv / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Tödliche Schüsse bei Waffenkontrolle in Bayern: Kein Hinweis auf extremistisches Motiv

Nach den tödlichen Schüssen auf zwei Landratsmitarbeiter bei einer routinemäßigen Waffenkontrolle in der Oberpfalz in Bayern gibt es bislang keine Hinweise auf einen extremistischen Hintergrund. Es gebe nach bisherigen Ermittlungen keine Anzeichen für eine extremistische Gesinnung des 60-jährigen Tatverdächtigen, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Freitag vor Journalisten in Oberschleißheim. Der mutmaßliche Schütze sei bislang auch polizeilich nicht aufgefallen.

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Dem Staats- und Verfassungsschutz lägen keine Erkenntnisse über den 60-Jährigen vor, betonte Herrmann. Die Ermittler prüften den Fall jedoch weiter "in alle Richtungen". Der mutmaßliche Täter ist Herrmann zufolge ein Jäger und Sportschütze. Auf den Mann seien zehn Waffen zugelassen, darunter sowohl Kurz- als auch Langwaffen. Es sei "noch völlig unerklärlich", wie es zu "dieser Eskalation" gekommen sei, sagte Herrmann.

Bei den Getöteten handelt es sich Herrmann zufolge um einen 45-jährigen Mitarbeiter und eine 54-jährige Kollegin des Landratsamtes Neumarkt in der Oberpfalz. Die beiden waren am Donnerstag zu einer unangekündigten Waffenkontrolle bei dem 60-Jährigen in Berngau erschienen. Der zu Kontrollierende habe das Feuer auf sie eröffnet und sie dabei tödlich getroffen, sagte Herrmann. Der Mann konnte in der Nacht von Spezialkräften festgenommen werden.

E.Prieto--GBA