Eingestürzte Carolabrücke in Dresden: Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein
Nach dem Teileinsturz der Carolabrücke in Dresden hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt. Es gebe keine Anhaltspunkte für das Vorliegen eines strafrechtlich relevanten Sachverhalts, erklärte die Ermittlungsbehörde am Freitag in der sächsischen Landeshauptstadt.
Pflichtverletzungen Dritter, die maßgeblich für den Einsturz des Brückenbauwerks gewesen sein könnten, seien "nicht ersichtlich". Daher würden gegen Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) und den Baubürgermeister, gegen die Anzeigen gestellt worden waren, keine Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Die 1971 erbaute Carolabrücke in der Dresdner Innenstadt, über die unter anderem eine Straßenbahnlinie führte, war im September 2024 nachts teilweise eingestürzt. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden. Ausgelöst wurde das Unglück durch Korrosionsschäden. Der Abriss dauerte rund ein Jahr und wurde im vergangenen September abgeschlossen. Inzwischen stellte die Stadt Planungen für einen Neubau vor.
D.Medina--GBA